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Sie suchen Vielfalt?

Mit Lufthansa Airlines fliegen Sie rund um die Welt hide
Arbeiten und Leben
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Arbeiten und Leben

Dienstplan und Einsatzorte

Rund um die Welt aber in Frankfurt daheim.

Der Einsatzort für die meisten unserer Piloten ist Frankfurt am Main oder München. Dennoch wohnen viele Lufthansa-Piloten nicht im Rhein-Main Gebiet, sondern fliegen mit ermäßigten Tickets aus anderen Teilen Deutschlands oder sogar Europas zum Einsatz. Möglich machen dies die relativ wenigen Flugeinsätze (Umläufe) pro Monat. Sie variieren in der Regel zwischen drei und sechs monatlichen Ereignissen. Die Umlaufdauer beträgt ein bis sechs Tage, auf der Langstrecke in seltenen Fällen bis zu neun Tage. Während dieser Umläufe fallen die verschiedensten Flüge im Streckennetz des jeweiligen Flugzeugmusters an. Das heißt, Sie haben immer wieder andere Kombinationen von Flugstrecken in Ihrem Dienstplan und lernen so alle Lufthansa-Destinationen weltweit kennen: Von Abu Dhabi bis Vancouver, von Athen bis Zagreb.

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DRS BRE GRZ
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BRE BCN TXL TXL
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LYS NCE HAM
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Sa
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BHX CDG
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So
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1. Umlauf

UTC Kalender/Homebase FRA - UTC Zeitdifferenz +01:00

1
So
FRA
06:1507:25
AMS
AMS
08:2009:35
FRA
FRA
11:2512:25
DRS
2
Mo
DRS
05:0506:15
FRA
FRA
07:2508:40
LYS
LYS
09:3011:05
FRA
FRA
12:0012:55
BRE
3
Di
BRE
05:0506:00
FRA
FRA
07:3008:35
PRG
PRG
09:2010:30
FRA
FRA
11:5513:10
GRZ
4
Mi
GRZ
05:0006:25
FRA

Urlaubstag

1 Urlaubstag: Ein Lufthansa Pilot hat 42 Kalendertage Urlaub. Allerdings sind auch Sa/So sowie alle Feiertage reguläre Arbeitstage.

Off

4 OFF Tage werden requestet, wenn man an einem fixen Datum sicher frei haben will: Jedem Lufthansa Piloten stehen monatlich vier zusammenhängende freie Tage zu.

Frei

3 freie Tage am dienstlichen Wohnsitz (Homebase): Einem Piloten stehen bei Lufthansa pro Quartal 35 freie Kalendertage zu.

2. Umlauf

Der 2. Umlauf führt Sie an fünf Tagen zunächst von der Homebase Frankfurt nach Bremen (Übernachtung in BRE), weiter nach München, Barcelona (Übernachtung in BCN), weiter nach Bilbao, Berlin (zwei Nächte in TXL), weiter geht es nach Köln, Genf und schließlich wieder zurück nach Frankfurt.

Frei

3 freie Tage am dienstlichen Wohnsitz (Homebase): Einem Piloten stehen bei Lufthansa pro Quartal 35 freie Kalendertage zu.

3. Umlauf

Der 3. Umlauf dauert vier Tage und führt Sie von Frankfurt zunächst nach Stuttgart, nach Amsterdam und weiter nach Lyon (Übernachtung in LYS), weiter nach Nürnberg, Nizza (eine Nacht NCE), weiter nach Hamburg (eine Übernachtung HAM), London und wieder zurück zur Homebase nach Frankfurt.

Frei

2 freie Tage am dienstlichen Wohnsitz (Homebase): Einem Piloten stehen bei Lufthansa pro Quartal 35 freie Kalendertage zu.

4. Umlauf

Der 4. Umlauf bringt Sie an drei Tagen von Frankfurt nach Zürich, Birmingham (eine Übernachtung BHX), nach Paris (eine Nacht CDG), weiter geht es nach Minsk und wieder zurück nach Frankfurt.

Frei

Ein freier Tage am dienstlichen Wohnsitz (Homebase).

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1 Tag Moderation: Als Pilot kann man zusätzlich Aufgaben am Boden wie z.B. die Moderation eines Seminars für die optimale Zusammenarbeit als Besatzung (CRM = Crew Ressource Management) übernehmen.

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Das Büro mit der schönsten Aussicht

Briefing

Der erste Weg führt First Officer (FO) und Kapitän (CPT) in den Briefingbereich zum genauen Studium der Flugunterlagen. Beide prüfen im ersten Schritt den Flugplan und Ausweichflughäfen, rufen Wetterkarten und -berichte ab und berechnen die Flugzeit je nach Wind und aktuellem Gewicht. NOTAMS liefern wichtige Zusatzinformationen z.B. über Besonderheiten des Zielflughafens. Zudem werden Daten zum technischen Zustand des Flugzeugs und der Beladung abgerufen. Mit diesen Informationen entscheiden CPT und FO über die Durchführbarkeit des Fluges und die notwendige Treibstoffmenge. Nach Begrüßung und Briefing der Kabinencrew geht es los zum Crewbus, der das gesamte Team zum Flieger bringt.

Erfahrungsberichte

Outside Check

Ein bekanntes Bild ist der Outside Check. CPT oder FO prüfen dabei das Flugzeug auf sichtbare Beschädigungen, d.h. es werden u.a. die Stärke der Bremsbeläge und der Verschleiß der Räder in Augenschein genommen. Im Winter kommt die Kontrolle möglichen Eisansatzes auf den Tragflächen etc. hinzu. Ist alles in einwandfreiem Zustand geht es zurück ins Cockpit.

Erfahrungsberichte

Flugvorbereitung

Im Cockpit steht derweil die konkrete Flugvorbereitung an: alle Systeme werden geprüft, von der richtigen Schaltung bis zu den Füllmengen von Öl, Hydraulik und Sauerstoff. Ein zentrales Element der Vorbereitung ist die Programmierung des Flight Management Systems (FMS), das eine Vielzahl an Routineaufgaben übernimmt. So werden z.B. die Flugroute, Flughöhe, Fluggewicht, Flugnummer und Windverhältnisse eingegeben. Auch wenn das papierlose Cockpit noch nicht zu 100% erreicht ist, ohne Workpad läuft nichts. Nach dem Ende der Beladung wird die Startgeschwindigkeit berechnet, Karten für den Abflug werden herausgesucht und Funkfrequenzen eingedreht.

Erfahrungsberichte

Auf dem Vorfeld

Ready for departure: FO und CPT gehen die After Start Checklist durch, briefen die Abflugroute und der Flieger geht off blocks – ab jetzt läuft die offizielle Arbeitszeit. Nach dem Starten der Triebwerke und der Rollfreigabe durch die Vorfeldkontrolle geht es los in Richtung Startbahn 18, die Landeklappen werden ausgefahren und wieder stehen Checklisten an: von der Taxi Checklist bis zur Take Off Checklist – standardisierte Abläufe garantieren die Sicherheit des Fluges.

Erfahrungsberichte

Im Reiseflug

Während des Reisefluges gibt es einiges zu tun: die Systemüberwachung von der Einhaltung des richtigen Flugweges, der Flughöhe, des Kurses bis zum Treibstoffverbrauch und natürlich die Steuerung des Flugzeugs über den Autopilot bzw. das FMS stehen im Vordergrund. Die Fluglotsen ändern immer wieder die Route im Detail, weisen auf andere Flugzeuge hin, ordern Steig- und Sinkflüge an. Der pilot flying kümmert sich um die Passagieransage.

Erfahrungsberichte

On Blocks

Wenn der Flieger am Zielflughafen wieder on blocks ist, die Triebwerke abgestellt werden und die Gäste aussteigen, ist noch viel zu tun, denn nun steht die Flugnachbereitung an. Das umfasst die Archivierung der Flugunterlagen von den tatsächlichen Flugzeiten, dem Treibstoffverbrauch bis zu Freigaben durch die Fluglotsen etc. Je nach Umlauf geht es anschließend an die Vorbereitung des Rückfluges von der neuen Programmierung des FMS bis zum Setzen der Navigationssysteme. Und in Kürze kommen schon wieder die neuen Gäste an Bord.

Erfahrungsberichte
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Ihre Karriere als Pilot
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Ihre Karriere als Pilot

Vom ersten Schritt zum Ersten Offizier – Ihr Karriereflugplan

Ihr Karriereweg nach bestandener Schulung ist klar strukturiert. Wir bringen Sie durch intensives Training vom First Officer auf den linken Platz im Cockpit. Während Ihres ganzen Berufslebens werden Sie immer wieder eine Reihe an Prüfungen durchlaufen müssen - vom halbjährlichen Simulator Checkflug zur Lizenzverlängerung, über regelmäßige Line-Checks während des Linienfluges bis zu gezielten Umschulungen auf eines neues Muster bzw. später zum Kapitän. Wenn Sie auf der Karriereleiter noch eine Sprosse weiter hinauf wollen, können Sie sich abermals weiter qualifizieren lassen. Als Check- oder Trainingskapitän bilden Sie neue Piloten aus bzw. überprüfen die Leistungen Ihrer Kollegen in den halbjährigen Checkflügen im Simulator.

Weiterentwicklung
super
Weiterentwicklung

Perspektiven über und unter den Wolken

Wenn Sie die Karriereleiter weiter hinaufsteigen oder wieder festen Boden unter den Füßen spüren wollen, besteht die Möglichkeit, sich in verschiedenen Bereichen weiter zu qualifizieren. Bereits während Ihrer Zeit als Copilot/ -in können Sie beispielsweise als Trainings-FO Teile der Simulatorausbildung durchführen. Als Check- oder Trainingskapitän bilden Sie neue Piloten aus bzw. überprüfen die Leistungen Ihrer Kollegen in den halbjährigen Checkflügen im Simulator. Ferner gibt es einige Stellen im Bodenbereich, die sowohl fliegerisches als auch fundiertes betriebswirtschaftliches Wissen verlangen. Sofern Sie schon ein BWL-Studium in der Tasche haben oder eine andere Zusatzqualifikation mitbringen, stehen Ihre Chancen gut, bei geringerer Flugstundenzahl pro Monat einen dieser begehrten Posten zu erreichen.

super

Vergütung - Ansprechende Verdienstaussichten

Ein verantwortungsvoller und außergewöhnlicher Beruf wird auch entsprechend vergütet. Wenn Sie ihre Linienausbildung abgeschlossen haben und als First Officer eingesetzt werden erhalten Sie ein Jahresgehalt von derzeit rund 66 Tsd. €. Hierin ist eine steuerfreie Schichtzulage als Ausgleich für die Flüge an Wochenenden, Feiertagen und in der Nacht inbegriffen. In Abhängigkeit von Ihrer Firmenzugehörigkeitsdauer erhöht sich der Verdienst dann in attraktiven Schritten. Gegebenenfalls anfallende Mehrflugstunden werden gesondert vergütet. Nach Ihrer Copilotenzeit erwartet Sie dann ein Kapitänsgehalt von derzeit  rund 140 Tsd. € in der Einstiegsstufe. Dieses Einkommen entwickelt sich nach tariflich festgelegten Schritten weiter. Zusätzlich werden auch die Piloten an dem Unternehmenserfolg beteiligt. Weitere Elemente wie z.B. vergünstigtes Fliegen runden das attraktive Angebot ab.

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